Orientierung im Praxisfeld finden

Ein Praktikum dient dazu, fundierte Einblicke in den Tätigkeitsbereich eines Kunsttherapeuten zu erhalten. Als Praktikant/ Praktikantin lernt man Arbeitsabläufe in verschiedenen Praxisfeldern, Beispiele für die Gestaltung der therapeutischen Beziehung, kunsttherapeutische Interventionen und Therapieplanung sowie die Rolle von Kunsttherapeuten im institutionellen Kontext kennen.

 

Hospitationen mit eher beobachtendem Charakter vermitteln meist einen allgemeinen Einstieg in das Arbeitsfeld. Mit fortgeschrittener Aus-/ Weiterbildung können die erworbenen Kenntnisse - anfangs unter Anleitung, später auch eigenständiger - eigenverantwortlich angewendet werden.

Wenn ein Praktikum im Rahmen einer Ausbildung erfolgt, sollte es entsprechend supervidiert und reflektiert werden.

 

Die Anleitung eines Praktikanten sollte von qualifizierten Fachkräften erfolgen. Dies setzt eine entsprechende Ausbildung als Kunst- oder Gestaltungstherapeut/in voraus.

 

Orientieren Sie sich bei der Suche nach Praxisanleiter/innen an den Empfehlungen Ihrer Ausbildungsinstitution.

Für ein Orientierungspraktikum sollten Sie Kunsttherapeuten auswählen, die eine fundierte Ausbildung durchlaufen haben und Mitglied in einem anerkannten Berufsverband sind.